Kann das noch getoppt werden? Primeval Death Metal inspiriert von Urzeit-Giganten, die offizielle Plattenrelease-Party von Volcano Shock im Naturhistorischen Museum der Universität Zürich und dazu das perfekt abgestimmte Primeval West Coast Pilsner. Mehr Götter-Brauerei-Vibe in einem einzigen Abend geht nun wirklich nicht!
Am Samstag, dem 27. Juni 2026, luden die Zürcher Death-Metal-Schwergewichte Vorax zur Taufe ihres monumentalen Debütalbums „Volcano Shock“. Ein Abend, der zwischen echten Dinosaurierskeletten und fossilen Zeitzeugen für immer in die Geschichte eingehen sollte.
Ein Urzeit-Bier für ein Urzeit-Album
Zwischen all diesen archaischen Highlights durften wir das flüssige Bindeglied für diesen Abend kreieren. Das Ziel war von Anfang an klar: Es musste ein süffiges, extrem zugängliches, aber dennoch charakterstarkes Bier werden, das dem gewaltigen Sound des Albums gerecht wird.
Unsere Wahl fiel auf das Vorax Primeval West Coast Pilsner. Dieser Stil verbindet das Beste aus zwei Welten: Er ist modern und trotzdem tief in der Tradition verwurzelt. Schlank, knackig und mit dem klaren Charakter eines klassischen Pilsners ausgestattet, bricht durch die massive Kalthopfung die fruchtige, harzige Intensität eines West Coast IPAs hervor. Der perfekte Treibstoff für eine Reise zurück in die Kreidezeit.
Erdbeben im Museum: Vorax live
Vom ersten Riff an nahmen Vorax das Publikum komplett gefangen. Ihr Sound ist eine Urgewalt – klassischer, walzender Death Metal, der unüberhörbar eine tiefe Verbeugung vor den legendären Bolt Thrower ist. Während die neuen Tracks ihres Albums das Museum in Bewegung versetzten, schienen die Dinos unter dem Stroboskoplicht fast zum Leben zu erwachen. Wer sich die Riffs der Scheibe nachträglich um die Ohren hauen will, sollte definitiv auf der Bandcamp-Seite von Vorax vorbeischauen.
Gegen Ende des Sets bat uns Beni, der Frontmann von Vorax, noch ein letztes Mal zum rituellen Tanz für den Song „Devouring Raw Flesh“. Und wie hätte es an so einem Abend anders sein sollen? Als furiose Zugabe zersägten Vorax die Nacht mit einem epischen Bolt-Thrower-Cover von „No guts, no glory“ und rüttelten das geschichtsträchtige Gemäuer noch einmal ordentlich durch.
Bis auf den letzten Tropfen
Dass Death Metal durstig macht, ist kein Geheimnis. Doch die Zürcher Metalheads haben an diesem Abend ganze Arbeit geleistet: Fast zeitgleich mit dem letzten verhallenden Gitarrenriff kam die Meldung aus dem Ausschank – komplett ausverkauft! Unser Bier war bis auf den allerletzten Tropfen weggeschlürft. Ein riesiges Danke an Vorax für diese brachiale Kollaboration und an alle, die diesen Abend zu einem unvergesslichen Urzeit-Abriss gemacht haben!
„Aus den Knochen der Vergangenheit schmieden wir den Sound der Gegenwart.“
